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Aussteiger Wintertreffen 2019 - 897,24 EUR für einen guten Zweck

Aussteiger Wintertreffen 2019 - 897,24 EUR für einen guten Zweck

Wir hatten schon fast einen Ruf zu verlieren.. „Wintertreffen..naja..war die letzten Jahre wohl eher die schottische Version, wa? Plusgrade und jede Menge Regen, ne?!“

Aber diesmal! Bei unserem 22. Aussteiger Wintertreffen am 24. und 25. Februar ging es endlich mal wieder ordentlich unter 0 Grad.

Man konnte wieder gut eingepackt vorne das Feuer genießen und hinten dran erinnert werden, dass man bald auch mal wieder sein Paradeheck wieder gen Wärme recken möchte. Glühwein schmeckt eh erst richtig wenn es kalt ist und selbst der Brett hart gefrorene Speck am frühen Morgen muss mit viel Wärme dazu überredet werden wieder zu munden. Aber wofür gibt es denn einen Grill und was gibt es besseres als Speck mit Spiegelei in einer wundervollen Natur? Dazu wurde nämlich ein Sonnenaufgang „a la cart“, ein wie im Märchen glitzernder, überfrorener Liepnitzsee als Empfehlung des Hauses und für Berliner erschreckend klare Luft kredenzt ,als man sich aus seiner kuschelig, warmen Daunenbehausung geschält hat. Genau! Ganz schön hart waren wir!! Aber alle haben es gut überstanden.. keine Sorge.

Auch die Tombola hat dieses Jahr wieder einige Outdoorer mächtig glücklich gemacht. Zelte, Rucksäcke, Isomatten und Kocher verschiedener Hersteller wurden unter die reiselustige Meute gebracht und freuen sich auf neue Abenteuer draußen. Und alles für einen guten Zweck. Das Kinderhospitz „Sonnenhof“ wird wie alle Jahre wieder mit den Erlösen bedacht. Stolze 1.014,36 € konnten wir mit dem Beitun aller helfenden Menschen und Firmen mobilisieren. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten – es hat wirklich einen Riesenspaß gemacht!

Auf das nächste Mal.. und dann sogar vielleicht noch mit etwas weißer Pracht? Man weiß es nicht. Man kann nur hoffen. Sicher ist jedoch eines – wir treffen uns draußen und haben Spaß miteinander..

Salve ! Euer Aussteiger - Team

Aussteiger - Teamfahrt November 2019

Aussteiger - Teamfahrt November 2019

Anno domini 2019 trafen sich die Horden der Aussteiger um mit einem Trankopfer ihren Outdoor Göttern zu huldigen! Kein Christenmensch hat bis dato so ein Treiben mit eigenen Augen gesehen.
So viel vorweg. Es war, wie auch in den vorangegangenen Jahren, wieder ein absolutes Highlight für alle, die dabei waren.


Die Ziele, die es in die diesjährige Ausflugszieltoptwo schafften, waren die Ostsee und ein ausgedienter Steinbruch in der Nähe von Leipzig. Der Großteil der Organisator*innen entschieden sich, auch wegen der Nähe zu Berlin und Potsdam, für das Naheliegende, den Steinbruch.

Neben einem netten Zusammenkommen des gesamten Aussteigerteams, setzte sich ein großer Teil der Aussteiger*innen in den Kopf, eine Nacht am ersten Novemberwochenende einzig im Tarp oder aber gar unter freiem Himmel zu verbringen. Das eine oder andere Zelt wurde jedoch auch gesichtet.

Die Wetteraussichten eine Woche vor Abfahrt ließen eher semigutes Wetter erwarten. Umso freudiger waren wir, als sich die Sonne bei unserer Ankunft am Ziel von ihrer besten Seite zeigte und alles, was es so an Wolken gab, zunächst einmal, verdrängte. Bei der Ankunft hatten wir also bestes Novemberwetter mit Temperaturen, die eher an einen lauen Frühlingsabend erinnerten und nicht an den vor der Tür stehenden Winter. Großartige Bedingungen also, um den Spot zu erkunden und allerlei Mitbringsel aufzubauen und vorzubereiten.

Zunächst einmal hieß es anpacken. Neben dem Equipment aller Beteiligten, wollten mehrere Kisten mit Feuerholz, inklusive mächtigem Feuerkorb, Essens- und Getränkekisten und allerlei anderer ‚Kleinigkeiten‘ auf die Anhöhe geschafft werden. Um das Gemütlichkeitslevel nach der ‚Schlepperei‘ gleich nach oben zu treiben, hieß es im nächsten Schritt: Feuer an! - und ab an die Vorbereitung der Köstlichkeitenzubereitungsstrecke, sowie der Verzehrstation.

Vor dem Essen noch schnell die Tarps installiert, Zelte aufgebaut und Schlafsäcke, Isomatten etc. drunter geworfen, und dann ging‘s auch schon los mit der Völlerei. Ein bisschen schnibbeln hier, ein bisschen köcheln da. Teller, Schüsseln, Tassen her! Besteck raus! Ab dafür! Runde 1 war eingeläutet. Als dann auch die Kollegen, die bis 18 Uhr in den Berliner und Potsdamer Filialen die Stellung hielten, ankamen, ging es auch gleich in die 2. Runde. Neben der hauseigenen Teufelssuppe gab es leckere Kürbissuppe, auf dem Grill aufgebackene Brötchen und als absolutes Highlight dann noch einen 4 kg schweren Lachs. Alles selbst zubereitet, versteht sich. Köstlich war‘s!

Bevor es dann ins jeweilige Nachtlager ging, verbrachten alle einen gemütlichen Abend mit Lagerfeuerromantik, vertieft in Gespräche über dies und das … herrlich! Der Morgen rückte näher, was dann auch alle irgendwann auf die Isomatten trieb. Mitten in der Nacht mussten diejenigen, die sich dazu entschieden hatten, sich unter freiem Himmel zu betten, sich dann doch noch ein ‚Dach‘ über dem Kopf suchen, da es ordentlich zu schütten begann. Nicht schlimm, da wir alle bestens vorbereitet waren. Ein Platz war schnell gefunden. Kuscheln unterm Tarp. Was gibt‘s besseres in einer lauen Novembernacht!? Der Regen hielt sich dann bis in die Früh.

Am nächsten Morgen dann: Feuer an. Verpflegungsrunde Nr. 3. Ein Tarp über unsere Outdoorküche und los ging‘s. Um Eierkuchen und Rühreier für alle zuzubereiten, kamen nun auch sämtliche Kocher zum Einsatz, die sich in den Equipmentkisten der Austeiger*innen finden ließen. Gas-, Benzin- oder Multifuel!? You name it! Für diejenigen unter uns, die sich mit dem einen oder anderen Kocher vielleicht noch nicht so gut auskannten, bot es sich an eine kleine Schulung in der Praxis durchzuführen. Die nächste Kocherberatung kann also kommen! Probiert‘s aus!

Noch beim Schnabulieren des Frühstücks begann sich dann der der Himmel zu öffnen. Die Wolken verzogen sich, die Sonne lugte hervor, der Fels begann zu trocknen. Die Mundwinkel der Kletter*innen in unserem Team zogen sich dann auch gleich in Richtung Sonne. Die Voraussetzungen, um sich für ein bisschen Kletterei an den Fels zu wagen wurden minütlich besser. Also hieß es Kletterschuhe raus, Seil installiert und ab an die Routen, so lange es das Wetter noch zuließ. 2 Wege konnten bezwungen werden, bis es wieder zu regnen begann.

Das hieß für uns dann auch, dass die Zeit zum Aufbruch nahte. Alles Mitgebrachte musste wieder runter zu den Gefährten. Leave no trace, war das Motto. Zufrieden verabschiedeten wir uns innigst und werden auch dieses Mal wieder viel zu erzählen haben von unserem kleinen aber feinen Mikroabenteuer. #Aussteigerunterwegs

Teamfahrt 2017

Teamfahrt 2017

Das erste Maiwochenende bot dieses Jahr dem Aussteiger-Team die Möglichkeit, ein verlängertes Wochenende in der Natur zu verbringen. Am Sonnabend nach Ladenschluss ging es in die Feldberger Seenlandschaft. Unser erstes Domizil war ein kleiner Campingplatz am Haussee in Feldberg.

Nach und nach trafen die Kollegen mit Sack und Pack ein und bereiteten das Zeltlager für die Nacht vor. Ausgeklungen ist der Abend am Lagerfeuer mit frisch Gegrilltem und geistigem Getränk.

Der nächste Morgen weckte die Outdoorer mit strahlend blauem Himmel und frischer Brise über'm See. Nach ausgiebigem Frühstück wurden Zelte, Schlafsäcke und Isomatten wieder in die Rucksäcke verpackt und auf ging es zu einer fast 20 Kilometer langen Wanderung durch das Feldberger Seenland: vorbei an klaren Gewässern, durch schattige Wälder und über leichte Anstiege - denn diese Endmoränenlandschaft ist alles andere als Flachland!

Mit durchschnittlich 15 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken gelang ein abwechslungsreicher Marsch durch eine der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands. Ziel war ein kleiner Zeltplatz am Waldesrand in Mechow. Nun sollte sichtbar werden, was da durch die Lande geschleppt wurde: denn am Abend fand eine wahre Koch-Challenge statt!
Gekocht wurde auf unterschiedlichsten Kochern mit Zutaten, die allesamt in den schweren Rucksäcken mitgetragen wurden. So gab es fünf verschiedene Menüs, die schließlich von einer Jury bewertet wurden.
Angefangen bei einem Kartoffelrisotto mit gegrilltem grünen Spargel, einem Gulaschtopf nach Hausmannsart über ein Gemüse-Ratatouille mit indischem Duftreis, eine Lauch-Hack-Suppe mit frisch gebackenen kanadischen Macrons, gefolgt von süßen Eierküchlein bis hin zu Safranrisotto mit gebratenem Tofu oder (wahlweise) geröstetem Schinken wurde jeder Geschmack bedient. Neben dazu gereichten Salaten und liebevoll angerichteten Beilagen gab es als Krönung wahrlich süße Desserts: etwa süßen Reis und Bananen mit Schokoladenüberzug aus dreierlei geschmolzener Schokolade…

Die anschließende Verkostung und Bewertung durch eine Jury, bestehend aus je einem Teammitglied der in insgesamt fünf Kochteams, kürte einen ersten Platz und vier zweite Plätze. Wer hat gewonnen? Schaut selbst und kocht nach, aber bitte draußen und mit Outdoor-Equipment:

Teamfahrt - Ab nach draußen!

Teamfahrt - Ab nach draußen!

Das „Aussteiger“-Team unterwegs im Elbsandsteingebirge

Das „Aussteiger“-Team unterwegs im Elbsandsteingebirge
Allmonatliche Teamsitzung des Aussteigers im März: „Ihr Lieben, es ist zwar noch etwas hin, aber dieses Jahr fällt der Tag der deutschen Einheit auf einen Samstag. Unsere lieben Kunden nutzen den Feiertag hoffentlich selber, um sich die Herbstluft um die Nase wehen zu lassen. Und für uns heißt das: es geht nach draußen!“ Klasse, ein halbes Jahr Vorfreude!
Aber erstmal will die Sommersaison gemeistert werden und nachdem auch die letzte kleine oder große Ferienreise mit Strandmuschel, Moskitonetz, Gaskocher oder Steigeisen ausgerüstet wurde, ist es plötzlich schon Oktober und unsere Teamfahrt steht vor der Tür. Und was kann im Herbst schöner sein, als durch bunte Wälder zu streifen, steile Gipfel zu besteigen und sich abends am Lagerfeuer die kalten Gesichter und Hände zu wärmen. Also auf – wohin? Natürlich ins Elbi!
Die Unterkunft direkt an der Elbe ist das perfekte Basislager für unsere Unternehmungen. Bei bestem Wetter testen wir neue GPS-Geräte, die uns zu unserem Tagesziel führen, der „Nonne“. 18 Meter feinsten Sandsteins gilt es zu erklimmen und die Geübten unter uns sorgen dafür, dass schlussendlich alle stolz und glücklich auf dem Gipfel stehen! Danach noch ein Abstecher auf die Bastaibrücke für den vielleicht besten Blick auf Elbe und Elbi und dann zurück ins Lager, wo bei Spanferkel und Bier die Klettererlebnisse des Tages diskutiert werden.
Am nächsten Morgen zeigt sich, dass Rührei für 20 hungrige Mäuler auf dem richtigen Kocher zuzubereiten locker zu schaffen ist. Ansonsten halten wir es mit dem schönen Wolfgang Güllich-Zitat, nämlich dass genügend Kraft ein Zustand ist, den es gar nicht gibt und legen uns erneut ordentlich ins Zeug, heute für eine Runde „Sächsisches Rafting“ auf der Elbe. Dem strahlenden Sonnenschein geschuldet macht der eine oder die andere eine Wasserschlacht daraus, doch bleiben wir glücklicherweise von der Wasserpolizei unbehelligt und erreichen nach 4 Stunden wieder heimisches Ufer.
Schlafsäcke einpacken, Lagerfeuer löschen und dann geht es zurück nach Berlin -die Kleider voller Ruß, die Schuhe voll mit Elbewasser und die Köpfe voll mit schönen Bildern einer tollen Teamfahrt!

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